Bremen: Hoch giftige Emissionen verteilen sich in die Nordbremer Landschaft, Tag für Tag, Jahr um Jahr?

Hoch giftige Emissionen verteilen sich in die Nordbremer Landschaft, Tag für Tag, Jahr um Jahr?

Bremen-Farge, im Winter 2012,

heute klirrende Kälte von -10°C, es ist für Farge doch ungewöhnlich kalt.

Alles im Ort scheint ruhig vor sich hin zu schlummern, nur das Kohlekraftwerk stößt seine giftige Fracht in den sternklaren Nachthimmel.

Die riesige Abgasfahne wirkt bedrohlich, ist sie doch eine der Ursachen für die gehäuften Krebserkrankungen der Bevölkerung in Bremen-Nord.

Seit Jahren mahnen die Nordbremer Bürger!

Parteien, Presse, Umweltausschüsse und Umweltverbände wurden angeschrieben und um Mithilfe gebeten.

Nur wenige fühlten sich angesprochen, ihre Antworten zu den Bürgerbedenken, spiegelt ihre Nähe zur Industrie wieder.

Die Industrie und die Wirtschaft ist auch in Bremen gut aufgestellt und weiß mit kleinen Geschenken erhält man jede Freundschaft mit den Verantwortlichen in Politik und Behörde.

Die Bremer Hofierten der Wirtschaft mögen auch nicht auf die Einnahmen dieser Quellen verzichten.

Mit der Regierungsbeteiligung der Grünen schöpften die Bürger neue Hoffnung und erwarteten neue Impulse der Bremer Umweltpolitik, doch weit gefehlt, alles bleibt so, wie es ist, nur die Grünen sprechen sich nun für den Erhalt des uralten Kohlekraftwerkes in Bremen-Nord aus?

Die jämmerlichen Bremer Grünen waren von der Beteiligung an der Regierung so überwältigt und dankbar, dass sie sich zusammen mit der SPD und CDUfür den Erhalt des uralten und Umwelt verschmutzendem Kohlekraftwerkes in Bremen-Farge aussprachen,

obwohl die Bürger in Bremen-Nord seit Jahren die Stilllegung der Anlage fordern.

Die größte Dreckschleuder in Bremen-Nord, Farge darf weiterhin, nun mit dem Segen der Bremer Grünen, die Umwelt vergiften und den hoch belasteten Feinstaub flächendeckend in der Unterweserregion verteilen.

Die Bürger in Bremen-Nord und die Menschen in dieser Region spielten bei dieser Entscheidung überhaupt keine Rolle,

die Gewinnmaximierung eines Konzernes

war für die Entscheidung der politisch Verantwortlichen wichtiger,

als die Gesundheit der eigenen Bürger und Wähler.

Das Kohlekraftwerk in Fargemacht, Dank der Bremer Regierung, Riesengewinne ( 100 Millionen €/ Jahr), die Bürger aber leiden unter Feinstaub und Umweltvergiftung, erkranken und werden an dieser unnötigen Belastung sterben.

Die Betreiber des uralten und maroden Kohlekraftwerkes erkannten dieses politische Signal der Grünen und rüsteten im Anschluss das uralte und marode Kohlekraftwerk Gewinn optimierend auf und das nun mit der Genehmigung und den Willen aller politisch Verantwortlichen in Bremen, inklusive den Öko- Grünen?

Das Kohlekraftwerk in Bremen-Nord, Farge wurde 1969 genehmigt und gebaut für den Betrieb mit ausschließlich deutscher Steinkohle.

Heute in 2012 verfeuert das Kohlekraftwerk minderwertige, hoch belastete Importkohle aus einer Herkunft, die der Markt bestimmt.

Die Kohle wird im Kohlekraftwerk Umwelt belastend offen gelagert und gefördert, obwohl eine völlige Abkapselung und Einhausung in anderen Bundesländern längst Standard ist,

in Bremen weht der Kohlenstaub bei entsprechender Windlage den Bürgern ins Haus und auf den Tisch, mit den bekannten Gesundheit schädigenden Folgen!

Die Kohle wird im Kraftwerk gemischt mit hoch belastetem Klärschlamm aus einer unbekannten Herkunft, die wiederum nur der Markt bestimmt.

Der Klärschlamm wird im Klärwerk der Hansewasser gelagert und über eine unterirdische Druckleitung dem Kohlekraftwerk zugeführt.

Da dieser Klärschlamm pump-fähig sein muss, wird er erst im Kohlekraftwerk entwässert.

Dieses hoch giftige Klärschlammwasser darf mit dem hoch giftigen Niederschlagswasser des offenen Kohlelagers ( 100.000 Tonnen) mit Genehmigung eines grünen Umweltsenators in die Weser eingeleitet werden?

Von diesem hoch belastetem Gift-Gemenge werden Tag für Tag 3000 Tonnen oder 3.000 000 Kg im Kohlekraftwerk Farge verbrannt, die entsprechenden hoch giftigen Emissionen verteilen sich in der Nordbremer Landschaft,

Tag für Tag, Jahr um Jahr?

Die anfallende hoch giftige Kraftwerksasche wurde, seit in Inbetriebnahme, illegal vor dem Werkstor des Kohlekraftwerkes in Farge vergraben, wo sie noch heute, Dank eines Grünen Umweltsenators, das Grundwasser und die Umwelt in Bremen-Nord, Farge vergiftet.

Anfrage des Beirates Blumenthal zu Emissionen aus dem

Kohlekraftwerk Farge

Wie vor einigen Tagen in der Zeitung zu lesen war, soll nach Auskunft des Senators für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa keine Gesundheitsgefährdung von der Aschedeponie des Kraftwerkes Farge ausgehen und ausgegangen sein.

Es gibt dort aber durchaus andere Emissionen.

So hat das Kraftwerk im Jahre

2001 u. a. 62.800 kg Feinstaub in die Luft geblasen

und im Jahre

2004 sogar 69.700 kg Feinstaub in Bremen-Farge,

vom Kohlekraftwerk freigesetzt!

Weitere Emissionen des Kohlekraftwerkes in Bremen-Farge: As (Arsen) und Verbindungen 36.8 kg/Jahr 2001 33.2 kg/Jahr 2004 Chlor und anorganische Chlorverbindungen 29 400.0 kg/Jahr 2001 26 500.0 kg/Jahr 2004 Fluor und anorganische Fluorverbindungen 7 050.0 kg/Jahr 2001 6 340.0 kg/Jahr 2004 Hg (Quecksilber) und Verbindungen 78.6 kg/Jahr 2001 70.6 kg/Jahr 2004 NOx (Stickstoffoxide) 1 070 000.0 kg/Jahr 2001 956 000.0 kg/Jahr 2004

PM10 (Feinstaub <>

Quelle: Europäisches Schadstoffemissionsregister EPER (Umweltbundesamt). Im Jahr 2008 wird auf einmal der Feinstaub gar nicht mehr angegeben:

(Quelle: Deutsches Schadstofffreisetzungs- und –verbringungsregister / Umweltbundesamt)

viaBeirat Blumenthal: Anfrage zu den Emissionen im Kraftwerk Farge – bremen31nords Jimdo-Page!.

Das uralte und marode Kohlekraftwerk in Bremen - Nord, Farge: Hoch giftige Emissionen verteilen sich in die Nordbremer Landschaft, Tag für Tag, Jahr um Jahr?

Umwelt-Links

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