Bremen: Schäden durch Kohleverfeuerung im Kohlekraftwerk Farge!

Den ungefähren, jährlichen Schaden durch Kohleverfeuerung in Kraftwerken ignorieren die Bremer Grünen und sprechen sich für den Erhalt des Kohlekraftwerkes Farge aus

Um die wahren Kosten der Kohle abzuschätzen, hat das unabhängige niederländische Forschungsinstitut CE Delft eine konservative Auswertung folgender externer Kosten vorgenommen: Gesundheitliche Auswirkungen kohlebedingter Luftverschmutzung, Schäden aufgrund des Klimawandels sowie Todesfälle durch größere Unfälle im Bergbau. Diese Kosten wurden getrennt voneinander errechnet und dann addiert. Der Betrag stellt die Untergrenze für die Kosten dar, die die Kohle jedes Jahr dem Menschen und der Umwelt auferlegt Diese Analyse ergibt Folgendes: • Der ungefähre jährliche Schaden durch Kohleverfeuerung in Kraftwerken aufgrund der untersuchten Faktoren liegt bei € 355,75 Mrd. • Der ungefähre jährliche Schaden durch Unfälle in der Kohle-Produktkette aufgrund der untersuchten Faktoren liegt bei € 161,28 Mrd. • Der ungefähre jährliche Schaden durch Bergbau aufgrund der untersuchten Faktoren liegt bei € 674 Mrd. Quelle:Greenpeace, www.greenpeace.org. Antrag der Bremer Grünen zum Erhalt des Kohlekraftwerkes in Farge LAIRE/164: Harvard-Studie zu den versteckten Kosten von Kohlestrom (SB)

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In Bremen-Nord wird die Umwelt enorm verpestet durch das uralte und marode Kohlekraftwerk Farge

Kohleverfeuerung Die Verfeuerung von Kohle hinterlässt eine ähnliche Spur der Verwüstung. Die riesigen Wassermengen, die erforderlich sind um Kohle zu „waschen“ und Kraftwerke im Betrieb zu kühlen, führen in vielen Gegenden zu Wassermangel. Schadstoffe bedrohen die allgemeine Gesundheit und die Umwelt: Feine Staubpartikel sind eine führende Ursache für Lungenerkrankungen, Quecksilber schädigt die neurologische Entwicklung von Kindern und Ungeborenen und Schadstoffe wie Kohlendioxid, Schwefeldioxid, Stickoxide und Methan tragen zum Klimawandel bei und verursachen sauren Regen und Smog. Quelle:Greenpeace, www.greenpeace.org In Farge wird billige Importkohle gemischt mit Klärschlamm verbrannt.
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Umweltpolitik der Bremer Grünen: Der Preis, den Mensch und Umwelt für den schmutzigsten Brennstoff der Welt zahlen müssen!

Dringender Handlungsbedarf Die meisten Regierungen haben bislang nur zögerlich reagiert, doch auf der ganzen Welt entstehen Bürgerbewegungen, die ein Ende der Kohlenutzung fordern. Diese Bewegungen sind stark und gewinnen immer mehr an Schwung. Die gute Nachricht ist, dass eine Zukunft ohne Kohle möglich ist. Die Welt verfügt bereits über genügend technisch erschließbare, erneuerbare Energiereserven, um das Sechsfache unseres aktuellen Energiebedarfs zu decken. Die Folgen sind massive Störungen von Ökosystemen, verunreinigte Wasservorräte und der Ausstoß von Schadstoffen: Treibhausgase, wie Schwefeldioxid, Stickoxide und Methan, Ruß sowie Giftstoffe wie Quecksilber und Arsen. Abwässer zerstören Fischbestände und landwirtschaftliche Flächen und dadurch Existenzgrundlagen. Kohle trägt unmittelbar zu gesundheitlichen Problemen wie Pneumokoniose (Staublunge) bei. Da sich keine dieser Kosten im Kohlepreis widerspiegeln, bezeichnet man sie als „externe Kosten“. Auch aus rein ökonomischer Sicht ist der weitere Einsatz von Kohle eine Zeitbombe. Die eigene vorläufige Analyse von Greenpeace zu den wahren Kosten der Kohle, die das niederländische Forschungsinstitute CE Delft durchgeführt hat, zeigt, dass sich die Schäden der gesamten Kohle auf mindestens € 356 Milliarden im Jahr belaufen! Der Bau weiterer Kohlekraftwerke wird die externen Kosten dramatisch steigen lassen, besonders beim Kampf gegen die durch Kohleverbrennung verursachte Klimaerwärmung. Quelle:Greenpeace, www.greenpeace.org Enorme Umweltvergiftung durch das Kohlekraftwerk in Farge
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Den ungefähren, jährlichen Schaden durch Kohleverfeuerung in Kraftwerken ignorieren die Bremer Grünen und sprechen sich für den Erhalt des Kohlekraftwerkes Farge aus

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Feinstaub in Bremen-Nord,
Gesundheitsrisiko Feinstaub –
freigesetzt im Kraftwerk Farge!

Gesundheitsrisiko Feinstaub freigesetzt im Kraftwerk Farge! Gesundheitsrisiko Feinstaub Die Erkenntnisse über die Auswirkungen der Feinstaubbelastung auf den menschlichen Organismus sind besorgniserregend. Allgemein gilt: Je kleiner die Feinstaubpartikel (PM2.5, PM1), desto gefährlicher sind sie für die Gesundheit. Medizinische Untersuchungen haben ergeben, dass sich die Lebenserwartung infolge der Luftverschmutzung um durchschnittlich neun Jahre verkürzt. Die Partikelverschmutzung der Atemluft reduziert die Lebenserwartung dabei anteilig um 3 bis 14 Monate.

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Die die Gesundheit beeinträchtigende Wirkung von Feinstaub ergibt sich aus der Eigenschaft der Lungengängigkeit vor allem der kleinen Partikel. Diese lösen Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen aus. Die folgenden PM-Inhaltsstoffe gelten als toxikologisch besonders wirksam: bestimmte Metalle, organische Verbindungen wie PAK, ultrafeine Partikel, Endotoxine. Die WHO geht bei einer Zunahme der PM-Konzentration um 10 μg/m3 von einem Anstieg des Mortalitätsrisikos um 0,6 % bei der Gesamtmortalität, von 1,3 % bei den Atemwegserkrankungen und 0,9 % bei den Herz-Kreislauferkrankungen aus. Quelle: Jürgen Schneider/WHO: Workshop PMX.-Quellenidentifi-zierung, 22. – 23.1.2004 in Duisburg, S. 7 f. Feinstaub als „Träger“ radioaktiver Isotope Die Gefahr des mit radioaktiven Partikeln belasteten Kohlenstaubs wird in der öffentlichen Diskussion bislang kaum beachtet. So besteht z.B. die ausgeprägteste Eigenschaft des radioaktiven Zerfallsproduktes Radon-222 in seiner Adsorptionsfähigkeit an Kohle. Dieser Alpha-Strahler mit einer Halbwertszeit von ca. 4 Tagen kann damit über den beim Umschlag und der Lagerung von Kohle unvermeidlich austretenden Kohlestaub in den menschlichen Organismus gelangen. Damit besteht die Gefahr, dass radioaktive Partikel aus der Kohle ihre zerstörerische Wirkung nicht nur bei dem im Kraftwerk Beschäftigten entfalten, sondern alle Anrainer einem unkalkulierbaren Risiko ausgesetzt werden.

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Feinstaub und Radioaktivität Die Staubemission durch Auswehungen aus dem Umschlag und der Lagerung von Kohle führt zu erheblichen Belastungen. Vor allem die im Luv der Immissionen liegenden Wohngebiete werden von Staub befrachtet. In der Vergangenheit wurde das Staubproblem zumeist als reines „Hausfrauenproblem“ abgetan, dem man mit Besen und Wischtuch beikommen könne. Das Problem der Feinstäube, speziell der kontaminierten, blieb unberücksichtigt. Feinstäube lassen sich weder durch Regen noch durch Besprühen auswaschen und verteilen sich bei ruhiger Wetterlage weit über die Umschlaggebiete hinaus. Die länger werdenden Trockenperioden – Anzeichen einer Klimaveränderung – verschärfen die Staubproblematik zukünftig. Als hauptverantwortlich für den Treibhauseffekt gilt der Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid. Kohlekraftwerke leisten hierzu einen großen Beitrag und verstärken somit zusätzlich durch die Klimabeeinträchtigung die Staubexposition in die Umwelt. Rechtliche Bestimmungen für Schwebstaub Seit dem 19. Juli 2001 ist die Richtlinie der Europäischen Union zur Senkung der Luftbelastung in Kraft. RICHTLINIE 1999/30/EG DES RATES vom 22. April 1999 über Grenzwerte für Schwefeldioxid, Stickstoffdioxid und Stickstoffoxide, Partikel und Blei in der Luft.

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Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften L 163/41 Sie enthält auch Grenzwerte für Feinstaub in der Außenluft, die bis zum Jahre 2005 überall in der Europäischen Union umzusetzen waren. Danach darf ab 2005 ein Jahresgrenzwert von 40 μg/m3 nicht überschritten werden; ab 2010 wird dieser Wert auf 20 μg/m3 gesenkt. Letzterer ist schon jetzt in der Schweiz gültig. Um diese Grenzwerte einhalten zu können ist von den Mitgliedsstaaten ein entsprechendes Messnetz für PM-10 und PM-2,5 zu errichten. Maßnahmenpläne zur Reduktion der Feinstäube sind zu erstellen. Diese EU-Richtlinie wurde mit der Novellierung der TA Luft im Jahre 2002 in deutsches Recht umgesetzt. Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft – TA Luft) vom 24. Juli 2002 (GMBl. Nr. 25 – 29 vom 30.7. 2002 S. 511)

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Feinstaub in Bremen-Nord, Gesundheitsrisiko Feinstaub freigesetzt im Kraftwerk Farge!

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Die wahren Kosten der Kohleverstromung! Und der verhängnisvolle Irrtum der Bremer Grünen, zu Lasten der Bremer Umwelt

Gesundheitliche Auswirkungen kohlebedingter Luftverschmutzung, Schäden aufgrund des Klimawandels sowie Todesfälle durch größere Unfälle im Bergbau. Diese Kosten wurden getrennt voneinander errechnet und dann addiert. Der Betrag stellt die Untergrenze für die Kosten dar, die die Kohle jedes Jahr dem Menschen und der Umwelt auferlegt Diese Analyse ergibt Folgendes: • Der ungefähre jährliche Schaden durch Kohleverfeuerung in Kraftwerken aufgrund der untersuchten Faktoren liegt bei € 355,75 Mrd. • Der ungefähre jährliche Schaden durch Unfälle in der Kohle-Produktkette aufgrund der untersuchten Faktoren liegt bei € 161,28 Mrd. • Der ungefähre jährliche Schaden durch Bergbau aufgrund der untersuchten Faktoren liegt bei € 674 Mrd. Quelle:Greenpeace, www.greenpeace.org. Klimaschutz der Bremer Grünen
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Bremer Grüne fördern die Umweltvergiftung in Bremen durch den Erhalt des uralten, maroden Kohlekraftwerkes Farge

Dringender Handlungsbedarf Die meisten Regierungen haben bislang nur zögerlich reagiert, doch auf der ganzen Welt entstehen Bürgerbewegungen, die ein Ende der Kohlenutzung fordern. Diese Bewegungen sind stark und gewinnen immer mehr an Schwung. Die gute Nachricht ist, dass eine Zukunft ohne Kohle möglich ist. Die Welt verfügt bereits über genügend technisch erschließbare, erneuerbare Energiereserven, um das Sechsfache unseres aktuellen Energiebedarfs zu decken. Quelle:Greenpeace, www.greenpeace.org. In Bremen macht die Stromlobby, Dank Umweltsenator Loske, richtig Kohle.
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Die wahren Kosten der Kohleverstromung! Und der verhängnisvolle Irrtum der Bremer Grünen, zu Lasten der Bremer Umwelt

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